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Aufzuchtmethoden
- ein Aufzuchtbecken
- B & B 1986
- B & B 1986 I
- B & B 1986 II
- kleine flache Schalen
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Aufzucht in einem gemeinsamen Aufzuchtbecken
Auf Grund der kanibalischen eltern kommen nur
bei Zwergkrallenfröschen sehr selten und in geringer Zahl Junfrösche im
Haltungsbecken hoch. Bei den größeren Verwandten wird dies
nur bei sehr dreigem Besatz möglich sein. So ist es immer
ratsam Pipidenkailquappenin einem extra Becken aufzuziehen.
Zur Filterung gibt es auf Grund der geringen
Größe der frischgeschlüpften Kaulis (GL=3-4mm) nur drei brauchbare
Filtersysteme:
- Den sogenannten Billifilter - er ist preiswert,
allerdings ist hier ein schneller Teilwasserwechsel nicht möglich.
- Der klassische Hamburger
Mattenfilter - optimale Filtereigenschaften und komfortabler
Teilwasserwechsel.
- Die Eckvariante des Hamburger
Mattenfilters, wie sie ähnlich oft in den Verkaufsbecken der
Zooläden zu finden ist. Er besteht aus einem Billifilter ohne Schwamm,
einen Block Filterschwamm und zwei 2mm dicken Glasscheiben. Bei dieser
Variante ist ein Teilwasserwechsel relativ einfach möglich.
Bei der Verwendung des Billifilters sollte, meiner
Erfahrung nach, in den ersten zwei bis drei Wochen mindestens alle zwei
Tage in Teilwasserwechsel von 50% durchgeführt werden, was den Crowdeffekt
erheblich mindert.
Der beiden letzteren Varianten besitzen gegenüber
dem Billifilter den Vorteil, daß ein Teilwasserwechsel sehr
einfach und vor allem auch für die Kaulquappen schonend
durchgeführt werden kann.
Ein solches Becken kann und sollte
sehr gut eingefahren und dicht bepflanzt sein. Schnecken und eventuell
auch kleine Panzerwelse kann man zum Futterreste vertilgen dazusetzen. Im
Allgeimenen wird von Wasserschnecken im Aufzuchtbecken gewarnt, da sie
Laich fressen. Da Pipidenkaulquappen aber innerhalb weniger Tage schlüpfen
und außerdem teilweise an der Wasseroberfläche schwimmen, tritt hier
dieses Problem nicht so stark auf. Anhand meiner aktuellen Erfahrungen
(Mitte 2002) bei der Aufzucht von Zwergkrallenfroschkaulquappen, kann
ich ein Mattenfilterbecken für alle Pipidenhalter, die regelmäßig
vermehren wollen, nur wärmstens empfehlen. Ich hatte, wie im Aufzuchtbericht
nachzulesen ist, trotz nur zweiwöchigem Teilwasswechsel hervorragende
Entwicklungszeiten bei einem Besatz von bis zu zwei Kaulquappen je Liter
Wasser. Falls jemand Erfahrungen bezüglich der Aufzucht von Krallenfrosch-
und Wabenkrötenkaulquappen in Becken mit Mattenfilter hat, würde ich mich über ein Feedback sehr freuen.
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